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tote Winkel
Die Serie tote Winkel ist eine Untersuchung von Stadträumen. Es geht um Orte, die einmal Begegnungsräume für Menschen waren und Orte des Zusammentreffens, die noch funktionieren, aber in ihrer Existenz gefährdet sind.
Die Direktbelichtungen mit der Lochkamera auf Fotopapier sind Negativaufnahmen, sie erinnern an Röntgenbilder, medizinische Befunde einer Stadt.
Versteht man Städte als lebendige Organismen, deren wesentliche Eigenschaft die ständige Veränderung ist, sollten diese im Idealfall so gestaltet sein, dass allen in der Stadt lebenden Menschen Begegnungsräume zur Verfügung stehen, die ein Zusammentreffen auf Augenhöhe ermöglichen.
Wo das nicht geschieht, entstehen tote Winkel.

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